Unsere Augen sind für uns ein zentrales Sinnesorgan. Durch sie nehmen wir die Welt so wahr, wie sie ist. Mit Hilfe unserer Augen orientieren wir uns, erkennen Gefahren und können sogar mit ihnen kommunizieren. Dabei nehmen wir kaum wahr, wenn wir unsere Augen bewegen. Und doch geschieht es ca. 25.000 mal am Tag, dass wir blinzeln, unsere Augen zusammen kneifen oder die Augen zur Seite drehen. Aber nicht nur das Auge bewegt sich, auch die Haut unter den Augen nimmt die Bewegungen des Auges wahr und ist somit einer ständigen Belastung ausgesetzt. Hinzu kommen noch Umwelteinflüsse, wie etwa Sonne oder Kälte aber auch Faktoren die mit dem Lebensstil zusammenhängen. Hier wären beispielsweise Stress, Schlafmangel, Zigaretten- und Alkoholkonsum zu nennen.
Augenringe entfernenDie Haut unter dem Auge ist besonders empfindlich, dünn und verfügt kaum über Feuchtigkeits-oder Vitamindepots. Daher benötigt sie eine besondere Pflege. Vor allem mit zunehmenden Alter wird die Haut immer anfälliger für Falten und Augenringe. Doch bereits im jungen Alter können erste Falten sowie Augenringe auftreten. Vor allem dann, wenn der Lebensstil der Betroffenen nicht optimal ist und die Haut unter den Augen nicht genügend gepflegt wird. Hier kommen Augencremes ins Spiel, denn diese sind spezielle darauf ausgelegt, um die Haut unter den Augen zu pflegen und auftretende Falten und Augenringe zu bekämpfen.

  • Was macht eine gute Augencreme aus?

  • Augencremes sind speziell auf die Pflege der Haut unter den Augen zugeschnitten. So ist beispielsweise die Konsistenz der Augencreme so gehalten, dass diese nicht ins Auge gelangt (Stichwort „nicht spreitende Cremes“). Natürlich sind die Wirkstoffe in den Augencremes speziell den Bedürfnissen für die Haut unter den Augen angepasst. So enthalten Augencremes wesentlich mehr Vitamine und Feuchtigkeitsbindende Wirkstoffe, als es bei herkömmlicher Gesichtspflege der Fall ist. Besonders eignen sich auch in manchen Cremes enthaltene Seidenproteine zur Pflege der Haut unter den Augen. Diese verbinden sich mit dem Keratin in der Haut und sorgen dafür, dass diese besonders fest und widerstandsfähig wird. Aber auch Hyaluronsäure ist ein bewährtes Mittel in Augencremes. Hyaluronsäure sorgt für die Wasserbindung in der Haut, was dazu führt, dass die Haut unter den Augen wesentlich frischer aussieht.

    Augengels unterscheiden sich von Augencremes hauptsächlich auf Grund ihres Feuchtigkeitsgehalt. Augengele enthalten in der Regel mehr Feuchtigkeit als Augencremes. Besonders effektiv wirken Augengele gegen Tränensäcke, da Augengele die Haut unter dem Auge kühlen. Selbstverständlich wirken Augengele auch gegen Augenringe. Ein weiterer Grund der für Augengele spricht, ist der Umstand, dass Augengele schnell in die Haut einziehen, da sie kaum Fette enthalten. Die Haut wird so mit Feuchtigkeit versorgt, ohne dass ein Fettfilm darauf zurückbleibt. Somit eignen sich Augengele auch hervorragend zur Anwendung vor dem Auftragen des Make-ups.

    • Was macht ein gutes Augengel aus?

    Ein gutes Augengel sollte vor allem viel Feuchtigkeit enthalten. Außerdem sollte es idealerweise noch die Haut unter den Augen kühlen. Gute Augengele sind in der Regel frei von Fetten und hinterlassen keinen unangenehmen Glanz auf der Haut. Zudem sollte ein gutes Augengel Vitamine enthalten, um die Durchblutung der Haut unter dem Augen anzuregen. Nicht vorhandene Parfüme oder Farbstoffe sind in der Regel ein weiteres Qualitätsmerkmal eines guten Augengels. Ein Augengel, welches wir empfehlen können ist das Augengel von Lavera

    Augencremes können sich in ihrer Zusammensetzung und Wirkung erheblich unterscheiden. Daher geben wir hier einen Überblick über die am häufigsten verwendeten Inhaltsstoffe in Augencremes.

    • Allantoin
      Wird oft in Kosmetika wie etwa Augencremes verwendet. Es wird auch in Mitteln gegen übermäßiges Schwitzen oder Hautirritationen eingesetzt. Allantoin hilft beim Zellaufbau und beschleunigt die Regeneration der Haut. Der Stoff kommt vor allem in der heimischen Pflanze „Beinwell“ vor. Beinwellsalbe galt lange Zeit als besonders gute Wundheilsalbe. Weitere Pflanzen in denen Allantoin vorkommt sind die Schwarzwurzel, Reis, Blumenkohl, Rosskastanien, Weizen und Sojakeimlinge.
    • Bisabolol
      Bisabolol ist ein entzündungshemmender Wirkstoff, welcher aus Kamille gewonnen wird. Besonders ist der Wirkstoff bei Rötungen oder Hautirritationen geeignet. Bisabolol wird hauptsächlich aus der aus Spanien stammenden Manzana-Kamille gewonnen. Diese Kammillen Sorte enthält große Mengen an Bisabolol. Heutzutage wird die Manzana-Kamille auch in anderen Ländern angebaut.
    • Ceramide
      Hierbei handelt es sich um Fette, welche in der menschlichen Haut vorkommen. Dort bilden sie Doppellipidschichten, welche dafür sorgen, dass die Haut nicht austrocknet. In Cremes unterstützen diese Fette die natürliche Schutzfunktion der Haut vor dem austrocknen. Ceramide finden sich sowohl in der Tier, als auch in der Pflanzenwelt. Dabei kommen sie innerhalb und außerhalb der lebenden Zellen vor. In der menschlichen Haut finden sich Ceramide vor allem zwischen den abgestorbenen Hornhautzellen und der äußeren Hautschicht.
    • Glycerin
      In Augencremes wird Glycerin häufig als Feuchtigkeitsspender verwendet, da es besonders Feuchtigkeitsbindend wirkt. Durch regelmäßiger Anwendung wird die Haut elastischer. Glycerin kommt in sämtlichen natürlichen Fetten und fetten Ölen vor.
    • Hyaluronsäure
      Der gelartige Feuchtigkeitsbinder wird in den Bindegewebszellen der Haut produziert. Hyaluronsäure kann sehr große Mengen an Feuchtigkeit binden. So kann ein Gramm Hyaluronsäure beispielsweise bis zu sechs Liter Wasser binden. Daher ist Hyaluronsäure heute auch in vielen Augencremes enthalten. Die Hyaluronsäure dringt in die Haut ein und bindet dort die Feuchtigkeit. Mit zunehmenden Alter (etwa ab dem 25. Lebensjahr) produziert der Körper weniger Hyaluronsäure. Daher ist es sinnvoll, diese der Haut in Form von Cremes zukommen zu lassen. Hyaluronsäure kommt in den Bindegewebszellen der Haut vor. Heutzutage produziert die Kosmetikindustrie hauptsächlich Hyaluronsäure mit Hilfe eines biotechnologischen Verfahrens, bei dem der Stoff aus Mikroorganismen (wie z.B. aus Weizen) gewonnen wird. Auch wird mittlerweile Hyaluronsäure in kleineren Fragmenten hergestellt. So ist es möglich, dass der Feuchtigkeitsspender von der Haut besser aufgenommen wird.
    • Koffein
      Koffein besitzt einen durchblutungsfördernden Effekt. Dadurch werden Zellen besonders gut mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt, was sich wiederum auf die Regeneration der Haut auswirkt. Die Kosmetikindustrie gewinnt das Koffein für ihre Kosmetikprodukte hauptsächlich aus Kaffe, aber auch aus Guarana oder Tee.
    • Kollagen
      Mit einem Anteil von mehr als 60 Prozent ist Kollagen der Hauptbestandteil des menschlichen Bindegewebes. Dank seiner feuchtigkeitsbindenden Wirkung polstert es unsere Konturen auf der Haut aus und lässt unsere Haut prall und frisch wirken. Heutzutage wird Kollagen für Kosmetikprodukte hauptsächlich aus Fischgewebe gewonnen. Auch gibt es noch wenige Kosmetikhersteller, die Kollagen aus der Haut von Schweinen gewinnen.
    • Lecithin
      Lecithin wird auf Grund seiner rückfettenden Eigenschaft in Augencremes oder anderen Kosmetikprodukten verwendet. Besonders eignet sich Lecithin, um trockene Haut vor dem Austrocknen zu schützen. Auch reguliert Lecithin den pH-Wert der Haut und bildet eine natürliche Schutzschicht gegen Umwelteinflüsse.
    • Peptide
      Peptide sind Verbindungen von Eiweißbausteinen. Diese stoßen den Zellstoffwechsel an, was zu einer verstärken Kollagensynthese, besserer Regeneration der Haut und Zellbildung führt. Hauptsächlich werden Peptide für die Kosmetik synthetisch hergestellt. So können die Chemiker die Stabilität und Wirksamkeit der Peptide besser überprüfen.
    • Q-10
      Zahlreiche Anti-Aging Cremes enthalten diesen Inhaltsstoff. Bei Q-10 handelt es sich um ein körpereigenes Coenzym, welches die Zellregeneration der Haut unterstützt. Außerdem soll es besonders wirksam den Abbau von freien Radikalen unterstützen. Q-10 wird durch die Fermentation von Hefe gewonnen. Bei der Hefefermentation entsteht Q-10, was identisch mit dem natürlich auftretendem Coenzym Q-10 ist, welches in Fleisch, Fisch oder anderen Lebensmitteln vorkommt.
    • Retinol
      Retinol ist im Prinzip nichts anderes als die reine Form von Vitamin A. Vitamin A spielt eine große Rolle bei Wachstum und Regeneration der Hautzellen. Retinol unterstützt das Bindegewebe und hemmt zusätzlich Enzyme, welche Kollagen abbauen. Retinol kommt in zahlreichen Lebensmitteln vor wie etwa Leber, Fisch, Eier oder Milchprodukten.
    • Silicium Silicium wird oft als Kieselerde angeboten und soll Haut, Nägel, Knochen und Bindegewebe stärken. Allerdings konnte die Wirkung bisher nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden.
    • Tocopherol
      Mit Tocopherol wird Feuchtigkeit in der Hornhaut gebunden und Hautschäden, welche beispielswesie durch UV-Strahlung entstanden sind, werden gelindert. Dadurch hat Tocopherol auch eine glättende Wirkung auf die Haut.
    • Urea
      Urea bzw. Harnstoff wird dazu verwendet, um Feuchtigkeit in der Haut zu binden. Somit eignen sich Cremes welche Urea enthalten vor allem gegen trockene Haut. Auch lindert Urea Reizungen der Haut und fördert die Regeneration dieser.
    Kosmetika können verschiedene, gesundheitsgefährdende Stoffe enthalten. Damit du dir keine Sorgen machen musst, haben wir die Stoffe zusammengetragen, die auf keinen Fall in deiner Augencreme bzw. in anderen von dir verwendeten Kosmetika vorkommen sollten!

    • Formaldehydabspalter
      Eigentlich sind Formaldehydabspalter in der Kosmetik verboten. Allerdings werden jetzt Stoffe verwendet, die erst einmal kein Formaldehyd abspalten, jedoch bei höheren Temperaturen oder bei Ablauf des Verfallsdatums zu Formaldehydabspaltern werden. Hier ist besondere Vorsicht geboten, denn Formaldehydabspalter sind Krebserregend und können zu starken Hautirritationen führen! Formaldehydabspaltern kommen unter der Bezeichnung wie etwa Diazolidinyl, Imidazolidinyl, Bronidox, Bronopol und Polyoxymethylene vor.
    • Parabene
      Parabene dienen der Konservierung von Cremes. Oftmals sind sie in Form von Methylparaben und Propylparaben in den Cremes enthalten. Parabene können Hautirritationen und Allergien hervorrufen und sollten auf jeden Fall gemieden werden.
    • PEG (Polyethylenglykol) / PEG-Derivate
      PEG-Derivate werden so bezeichnet, dass „PEG“ oder die Buchstaben „eth“ in Verbindung mit einer Zahl enthalten sind , z.B. Ceteareth-33 oder Ceteth. PEG-Derivate machen die Haut duchlässiger für Wirkstoffe. Allerdings können so auch leichter schädliche Stoffe in die Haut eindringen. Ein weiteres Problem ist, dass die PEG-Derivate aus krebserregenden Erdölderivaten gewonnen werden.
    • Propylene Glycol
      Dieser Stoff wird aus Mineralöl gewonnen und in der Kosmetik als Feuchtigkeitsspender und Weichmacher verwendet. Jedoch kann dieser Stoff auf der Haut allergische Reaktionen hervorrufen und sollte daher gemieden werden. Auch kann durch die Verwendung von Propylene Glycol, Leber und Niere belastet werden.
    • Silikone
      Silikone werden oftmals in Kosmetikartikeln unter der Bezeichnung wie etwa Dimethicone, Cyclomethicone, Cyclopentoxilase, Cyclopentasiloxane, Stearyl Dimethicone , Dimethiconol oder Methicone verwendet. Sie werden verwendet um Falten aufzufüllen. Dies ist prinzipiell nicht schlecht, allerdings ist Silikon nicht besonders geeignet für die Anwendung auf der Haut. Da das Silikon sich über die Haut legt und nicht einzieht, kann die Haut schlechter atmen und der Regenerationsprozess der Haut wird beeinträchtigt. Auch können wasserlösliche Silikone in den Kosmetikartikeln verwendet werden. Dann haben diese Bezeichnungen wie etwa Amodimethicone, Hydroxypropyl, Lauryl methicone copolyol, Polysiloxane oder Trideceth-12. Will man sicher gehen, Kosmetikprodukte zu verwenden, welche keine Silikone enthalten, so sollte man zu Naturkosmetik greifen, oder zu Produkten, welche ausdrücklich kein Silikon verwenden. Selbstverständlich empfehlen wir in unserem Augencreme Test nur Produkte welche kein Silikon oder andere schädliche Substanzen enthalten.

     
     

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    Wichtiger Hinweis

    Wir übernehmen keine Verantwortung für eventuell hervorgerufene Schäden jeglicher Art, welche durch die Anwendung von Kosmetikprodukten entstehen können. Wir möchten lediglich über die Anwendung und die verschiedenen Produkte gegen Augenringe informieren und begleitend bei einer Kaufentscheidung wirken.

     
    Bildquelle: Sara Hegewald / pixelio.de